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responsive Frontend-Entwicklung / responsive Webdesign (RWD) Mockup

Die responsive Frontend-Entwicklung sorgt dafür, dass Ihre Website auf allen Geräten gleich gut funktioniert. Egal ob Smartphone, Tablet oder Desktop-PC. Diese Technik ist defacto Standard und keine Website sollte mehr ohne diese Funktionalität erstellt werden.

Julian Lang

Julian Lang

responsive Frontend Designer / Entwickler

Gerne berate ich Sie zum Thema responsive Frontend / responsive Webdesign (RWD).

Damit Sie wissen, worauf es bei der responsive Frontend-Entwicklung ankommt, wie der Unterschied zu adaptive Frontend ist und welche Auswirkungen auf das SEO es hat habe ich hier für Sie zusammengefasst.

Die Grundlagen der responsive Frontend Entwicklung

In den vergangenen Jahren hat sich die responsive Frontend Entwicklung zu einem wesentlichen Bestandteil der modernen Webentwicklung entwickelt. Die Fähigkeit, Websites so zu gestalten, dass sie auf verschiedenen Geräten und Bildschirmgrößen gut aussehen, ist entscheidend für den Erfolg vieler Unternehmen.

Was ist responsive Design?

Responsive Design ist ein Ansatz zur Webdesign, bei dem die Gestaltung einer Website so angepasst wird, dass sie auf unterschiedlichen Geräten und Bildschirmgrößen gut aussieht. Dies bedeutet, dass eine Website nicht nur auf einem Desktop-Computer gut aussieht, sondern auch auf einem Smartphone oder Tablet. Die Idee des responsive Designs stammt ursprünglich von Ethan Marcotte, der 2011 in seinem Artikel „Responsive Web Design“ darlegte, wie dieser Ansatz genutzt werden kann, um Websites für die zunehmende Anzahl an mobilen Geräten zu optimieren. Seitdem hat sich das responsive Frontend Design zu einem Standard entwickelt, den viele Webdesigner und -entwickler befolgen. Es gibt jedoch immer noch viele Websites, die nicht responsiv sind. Dies kann dazu führen, dass Benutzer frustriert sind, wenn sie versuchen, eine solche Website auf ihrem Smartphone oder Tablet anzuzeigen.

Warum ist responsive Design so wichtig?

Responsive Design ist so wichtig, weil es Benutzern ermöglicht, Websites auf unterschiedlichen Geräten optimal zu nutzen. Dies bedeutet, dass sie nicht nur in der Lage sind, die Website anzusehen, sondern auch alle Funktionen nutzen können. Eine nicht responsive Website hingegen kann sehr frustrierend sein. Benutzer können Schwierigkeiten haben, die Inhalte anzuzeigen oder bestimmte Funktionen zu nutzen. In vielen Fällen geben Benutzer solchen Websites einfach auf und suchen nach Alternativen. Wenn Sie also eine Website erstellen oder redesignen möchten, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie responsive Design verwenden möchten. Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass Ihre Website für alle Benutzer optimal funktioniert.

Wie funktioniert responsive Frontend Entwicklung?

Der Browser interpretiert je nach Fensterbreite das Layout nach den angegebenen CSS Regeln. Dabei werden die einzelnen Elemente anders positioniert und sind teilweise auch nicht mehr sichtbar.

Fluide Grid Systeme

Grid Systeme sind ein wesentlicher Bestandteil der responsive Frontend-Entwicklung. Sie ermöglichen es, Elemente auf einer Webseite an unterschiedliche Bildschirmgrößen bzw. Breakpoints anzupassen. Fluide Grid Systeme werden häufig in Kombination mit Media Queries eingesetzt. Dabei teilt man dem Browser mit wie breit ein Element auf dem entsprechenden Breakpoint dargestellt werden soll. Wird das Browserfenster kleiner, klappt das Element automatisch um und nimmt eine andere Breite an.

Das führt dazu das bei sehr kleinen Auflösungen z.B. in der Smartphone Ansicht die Elemente meist alle untereinander darsgestellt werden.

Die meisten Grid Systeme basieren auf der CSS Eigenschaft flex. Es gibt jedoch auch einige andere Systeme die auf floats oder anderen Methoden wie z.b. dem display grid basieren.

Media Queries

Media Queries sind ein wesentlicher Bestandteil der responsive Frontend Entwicklung. Mit ihnen lässt sich die Darstellung von Inhalten an unterschiedliche Geräte-Auflösungen anpassen. Die Anwendung von Media Queries ist relativ einfach. Wichtig ist dabei nur, dass die Medien-Abfrage immer innerhalb einer @media-Regel eingeschlossen wird. Die @media-Regel selbst besteht aus zwei Teilen: dem Medientyp und den optionalen Medienfeature-Angaben.

In den meisten Fällen werden die Medien-Abfragen über den so genannten „Max-Width“-Wert gesteuert. Dies bedeutet, dass wir einen Wert angeben, bis zu welcher Breite eine bestimmte Regel gelten soll. Sobald die Browserbreite diesen Wert überschreitet, tritt die Regel nicht mehr in Kraft. Natürlich ist es auch möglich, den „Min-Width“-Wert zu verwenden. In diesem Fall wird die Regel nur aktiviert, sobald die Browserbreite den angegebenen Wert erreicht oder überschritten hat.

Unterschiedliche Abstände und Größen auf verschiedenen Breakpoints

Idealerweise werden Schriftgrößen, Zeilenhöhen und Abstände auf der mobilen Ansicht kleiner und auf der Desktop Variante größer. Durch das Media Query können wir nun den Inhalt der Website dem jeweiligen Gerät anpassen.

Auf wie viele Breakpoints wird das responsive Frontend angepasst?

Gängige Praxis ist drei bis fünf verschiedene Breakpoint Bereiche festzulegen zum Beispiel für Smartphones, Tablets, Desktop und sehr großen Auflösungen.

In speziellen Fällen in denen auch der Browser oder das Gerät entscheidend für das Layout ist können diese ermittelt werden.

Zum Beispiel um Werbung für eine iOS App zu machen möchte man wissen ob das Gerät ein Apple Gerät ist und kann einen entsprechenden Media Query wählen.

CSS Frameworks

Ein CSS Framework ist eine Sammlung an vordefinierten CSS-Regeln, die dazu dienen, einer Website ein bestimmtes Aussehen zu verleihen. Die meisten CSS-Frameworks enthalten auch einige zusätzliche Funktionalitäten wie z.B. ein Grid-System oder einen Typografie-Manager. Die Verwendung eines CSS-Frameworks kann die Frontend-Entwicklung enorm vereinfachen und beschleunigen, da viele der benötigten Regeln bereits vorgegeben sind. Allerdings gibt es auch einige Nachteile: So kann es zum Beispiel schwierig sein, ein Framework an die individuellen Bedürfnisse einer Website anzupassen. Außerdem müssen sich Entwickler mit dem Framework vertraut machen, bevor sie es effektiv einsetzen können. Eines der beliebtesten CSS-Frameworks ist Bootstrap. Es wurde ursprünglich von Twitter entwickelt und ist mittlerweile eine der am häufigsten verwendeten Frontend-Frameworks. Bootstrap enthält ein Grid-System, einen Typografie-Manager sowie eine Reihe weiterer Funktionen, die die Frontend-Entwicklung erleichtern.

Außerdem nennenswert ist das CSS Framework UiKit3 das sich zunehmender Beliebtheit erfreut.

Vorteile der responsive Frontend Entwicklung

Der Hauptvorteil der responsive Frontend Entwicklung ist, dass es Ihnen ermöglicht, Ihre Website an jedes Gerät anzupassen. Dies bedeutet, dass Ihre Website auf einem Desktop-Computer genauso gut aussieht wie auf einem Smartphone oder Tablet. Dies ist sehr wichtig, da immer mehr Menschen ihre Geräte verwenden, um online zu gehen. Ein weiterer großer Vorteil der responsive Frontend Entwicklung ist, dass es Ihnen ermöglicht, die Ladezeit Ihrer Website zu verringern. Dies ist sehr wichtig, da die Ladezeit einer Website einen großen Einfluss darauf hat, ob Menschen bleiben und Ihre Website weiterhin nutzen oder nicht. Responsive Frontend Entwicklung ist auch sehr nützlich, wenn Sie sicherstellen möchten, dass Ihre Website für Suchmaschinen optimiert ist. Dies ist sehr wichtig, da Suchmaschinen immer mehr auf die Nutzererfahrung achten und Websites bevorzugen, die für alle Geräte optimiert sind.

Responsive Webdesign ist günstiger als adaptive Webdesign, weil es eine einheitliche code-Basis für alle Geräte verwendet. Dies bedeutet, dass weniger Zeit und Mühe aufgewendet werden muss, um das Design für jedes Gerät anzupassen. Insgesamt bietet responsive Frontend Entwicklung viele Vorteile und ist daher ein essentieller Bestandteil modernen Webdesigns.

Nachteile der responsive Frontend Entwicklung

Ein Nachteil der responsive Frontend Entwicklung ist, dass es bei schlechtem CSS also sich häufig überschreibende Regeln, relativ langsam ist. Dies liegt vor allem daran, dass das Rendern der Inhalte für jede Bildschirmgröße neu berechnet werden muss.

Damit dies nicht der Fall ist, ist es von Vorteil, wenn von Anfang an das komplette Screendesign für alle Breakpoints vorliegt, damit der Webdesigner bzw. Webentwickler den besten Aufbau der CSS Regeln erstellen kann.

Unterschied responsive Frontend vs. adaptive Frontend

Beim responsive Webdesign wird eine Website so gestaltet und entwickelt, dass sie sich an die jeweilige Bildschirmgröße und das verwendete Endgerät anpasst. Dies bedeutet, dass die Website Inhalte dynamisch anordnet und anzeigt, um eine optimale Nutzererfahrung zu gewährleisten. Beim adaptiven Webdesign wird eine Website für mehrere festgelegte Endgeräte optimiert. Dies bedeutet, dass die Website Inhalte statisch anordnet und anzeigt. Die Anordnung der Inhalte bleibt bei jeder Bildschirmgröße gleich.

Auswirkung responsive Frontend auf Suchmaschinenoptimierung (SEO)

In den letzten Jahren hat sich die responsive Frontend-Entwicklung zu einem wichtigen Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung (SEO) entwickelt. Mit der steigenden Nutzung von mobilen Geräten ist es für Unternehmen immer wichtiger geworden, ihre Webseiten responsiv zu gestalten, um ihre Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu verbessern. Die Google Suche ist auf allen mobilen Geräten verfügbar und bietet Nutzern die Möglichkeit, nach Websites zu suchen, die für ihr Gerät optimiert sind. Dies bedeutet, dass responsive Webdesigns einen großen Einfluss auf das Ranking einer Website in den Suchergebnissen haben. Eine Website, die für mobile Geräte optimiert ist, wird in der Regel schneller geladen als eine Desktop-Website. Dies ist ein wichtiges Kriterium für das Ranking in den Suchergebnissen, da Google bevorzugt Websites anzeigt, die schnell laden. Websites mit einem responsiven Design haben auch einen besseren Absprungraten Wert. Dies ist der Prozentsatz der Besucher, die auf einer Website nur eine Seite anzeigen und dann die Website verlassen. Eine hohe Absprungrate signalisiert Google, dass Nutzer mit der Website nicht zufrieden sind und sie daher in den Suchergebnissen weiter unten anzeigt. Responsive Webdesigns können dieses Problem lösen, da sie auf allen Geräten gleich gut funktionieren und so eine bessere Benutzererfahrung bieten.

Google hat angekündigt, dass es den Index auf den mobilen Index umstellen wird. Dies ist ein großer Schritt für die Suchmaschine, da es bedeutet, dass die mobile Version einer Website als die primäre Version betrachtet wird. Dies ist eine großartige Nachricht für alle, die sich auf die Erstellung von responsiven Websites konzentrieren. Die Tatsache, dass Google den Index auf den Mobilen Index umstellt, bedeutet, dass responsive Websites jetzt noch wichtiger sind als zuvor. Wenn Sie also noch nicht auf responsive Webdesign umgestiegen sind, sollten Sie dies bald tun. Andernfalls riskieren Sie, dass Ihre Website in den Suchergebnissen nicht mehr so weit oben steht wie zuvor.

Mobile First – responsive Frontend

Mobile First ist eine Entwicklungsmethode, bei der zuerst für mobile Geräte entwickelt wird und dann erst für Desktop-Geräte.

Dabei werden mit Media Queries bei größeren Bildschirmgrößen die CSS Regeln überschrieben anstelle wie bis vor einigen Jahren üblich in umgekehrter Reihenfolge.

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